Stand: März 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Betreiber von sprechtag.app (nachfolgend „Anbieter") und Nutzerinnen und Nutzern (nachfolgend „Kunde") über die entgeltliche oder unentgeltliche Nutzung der Plattform sprechtag.app.
Kunden im Sinne dieser AGB sind ausschließlich Unternehmer gemäß § 14 BGB (insbesondere Schulen, Lehrkräfte in schulischer Funktion sowie Bildungseinrichtungen). sprechtag.app richtet sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
sprechtag.app ist eine webbasierte Software-as-a-Service-Plattform (SaaS), die Lehrkräften die digitale Planung und Durchführung von Elternsprechtagen ermöglicht. Der Funktionsumfang umfasst insbesondere:
Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang der Plattform weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzelne Funktionen einzustellen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Die Nutzung von sprechtag.app setzt eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse voraus. Die Authentifizierung erfolgt über einen Magic Link oder Einmal-Code (OTP), der an die angegebene E-Mail-Adresse gesandt wird.
Die Plattform befindet sich aktuell in der Pilotphase. Während dieser Phase steht die Registrierung allen Lehrkräften kostenlos offen. Der Anbieter behält sich vor, den Zugang, den Funktionsumfang oder die Verfügbarkeit der Plattform im Rahmen der Pilotphase jederzeit anzupassen.
Für kostenpflichtige Lizenzen gelten während der Pilotphase besondere Einführungspreise. Der Anbieter behält sich vor, die Preise nach Abschluss der Pilotphase anzupassen. Bereits erworbene Lizenzen behalten bis zu ihrem Ablaufdatum ihre Gültigkeit zum erworbenen Preis.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch des Kontos festgestellt oder vermutet wird.
Kostenlose Nutzung
Nach der Registrierung steht jedem Konto ohne zusätzliche Kosten die Erstellung eines einzelnen Sprechtags zur Verfügung. Diese Nutzung ist zeitlich unbegrenzt und erfordert keine Zahlung.
Kostenpflichtige Lizenzen
Für die unbegrenzte Nutzung (mehr als ein Sprechtag sowie Schullizenzen) sind kostenpflichtige Lizenzen erhältlich:
Die jeweils aktuellen Preise sind auf der Lizenz-Seite unter sprechtag.app/lizenz einsehbar. Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Schullizenzen beinhalten einen Einladungs-Token, mit dem mehrere Lehrkräfte derselben Schule die Lizenz gemeinsam nutzen können. Der Umfang der einbezogenen Lehrkräfte richtet sich nach dem gewählten Lizenzmodell.
Lizenzen verlängern sich nicht automatisch. Eine Nutzung über den Lizenzzeitraum hinaus ist nicht möglich, ohne eine neue Lizenz zu erwerben.
Der Vertrag über eine kostenpflichtige Lizenz kommt durch Abschluss des Checkout-Prozesses auf sprechtag.app zustande. Mit dem Klick auf den Button „Lizenz jetzt kaufen" gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung ab.
Die Zahlung wird über Stripe Inc. abgewickelt. Akzeptierte Zahlungsmethoden sind Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, PayPal, Amazon Pay sowie Banküberweisung (EU-Banküberweisung). Die Abrechnung erfolgt als Einmalzahlung für die gesamte Lizenzdauer.
Nach erfolgter Zahlung wird die Lizenz umgehend aktiviert und eine Zahlungsbestätigung per E-Mail versandt. Eine Rechnung wird automatisch über Stripe erstellt und dem Kunden per E-Mail zugestellt.
Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur kostenpflichtigen Nutzung bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
Da es sich bei Lizenznehmern ausschließlich um Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB.
Der Anbieter gewährt freiwillig eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie ab Kaufdatum — ohne Nennung von Gründen und unabhängig davon, ob die Lizenz bereits genutzt wurde. Der Widerruf kann ein-Klick-basiert im Kontobereich unter Lizenz → Lizenz widerrufen eingereicht werden. Alternativ sind formlose Anfragen an kontakt@sprechtag.app möglich.
Sollte im Einzelfall Verbrauchereigenschaft (§ 13 BGB) vorliegen, gilt ergänzend die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular.
Der Anbieter bemüht sich, die Plattform mit einer Verfügbarkeit von mindestens 99 % im Jahresmittel bereitzustellen. Geplante Wartungsarbeiten werden, sofern möglich, in nutzungsarmen Zeiten durchgeführt und vorab angekündigt.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht. Ausfälle, die auf Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters beruhen (höhere Gewalt, Ausfälle bei Drittanbietern wie Supabase oder Vercel), begründen keine Schadensersatzansprüche des Kunden.
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im Rahmen dieser AGB ein.
Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform ausschließlich für den vorgesehenen Zweck (Verwaltung von Elternsprechtagen) zu nutzen. Insbesondere ist es untersagt:
Der Anbieter behält sich vor, Konten bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen diese Pflichten ohne Vorankündigung zu sperren.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung von sprechtag.app richtet sich nach der Datenschutzerklärung.
Soweit Schulen sprechtag.app zur Durchführung von Elternsprechtagen einsetzen, handelt sprechtag.app als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Die Schule (vertreten durch die Schulleitung) ist in diesem Verhältnis datenschutzrechtlich Verantwortliche. Ein AVV gemäß Art. 28 DSGVO kann direkt online unter /avv abgeschlossen werden. Der zugehörige Katalog technisch-organisatorischer Maßnahmen (TOM) ist auf Anfrage unter kontakt@sprechtag.app erhältlich.
Der Kunde ist selbst verantwortlich dafür, dass die Nutzung von sprechtag.app mit den datenschutzrechtlichen Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes vereinbar ist (z. B. VO-DV I NRW, BayEUG Art. 85, § 83 SchulG BW, § 120 NSchG, § 66 HSchG), und ggf. eine Abstimmung mit dem schulischen Datenschutzbeauftragten sowie — soweit landesrechtlich vorgesehen — mit der zuständigen Schulaufsichts- oder Datenschutzaufsichtsbehörde vorzunehmen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste, die durch den Ausfall der Plattform oder durch Drittanbieter (Supabase, Vercel, Resend, Stripe) entstehen.
Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßige eigene Sicherungskopien relevanter Daten vorzunehmen, soweit dies technisch möglich ist.
Kostenlose Konten können jederzeit ohne Angabe von Gründen gelöscht werden. Die Löschung kann der Kunde selbst im Profil-Bereich vornehmen.
Kostenpflichtige Lizenzen haben eine feste Laufzeit (6 oder 12 Monate) und verlängern sich nicht automatisch. Mit Ablauf der Lizenzdauer endet die erweiterte Nutzungsmöglichkeit; das Konto und die damit verbundenen Daten bleiben bestehen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde gegen diese AGB verstößt oder die Plattform missbräuchlich nutzt.
Bei Konten, die nach Ablauf der Schullizenz über einen längeren Zeitraum inaktiv sind, kann der Anbieter nach vorheriger Benachrichtigung per E-Mail eine automatische Löschung durchführen. Die Löschung kann durch einen erneuten Login verhindert werden.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Frist anzupassen. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht binnen 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
Auf dieses Widerspruchsrecht und die Folgen des Ausbleibens eines Widerspruchs wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweisen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit, da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer richtet.